Der Zahlmeister

Ich war schon immer der Stärkste in unserer Familie von Schwachen, ich traute mich hinaus zu gehen, dort draußen würde man mich weit wegschcken, so weit bis ich aus ihrem Gedächtnis verschwunden war.
Ich hatte das dringende Bedürfnis zu beten, ich wusste aber nicht zu welchen Gott, ich wusste ja noch nicht einmal ob ich überhaupt zu Gott beten wollte. Es gab so viele und zu allen konnte man beten.
Zuest aber musste ich zu ihr, ich wollte sie fragen, ob der Russe sich gemeldet habe.
Sie würde mir ansehen, dass ich es mögen würde, wenn sie mich belog.
Mein Herz klopfte heftig, ich dachte daran zu gehen, doch der Wächter war noch immer da.
Du warst doch nur ein Traum, rief ich, aber nun bin ich erwacht, du musst verschwinden, du hast deine Arbeit getan.
Noch nicht, sagte er und sah dabei müde und traurig aus.

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